Samstag, 8. Februar 2020

Night Sky


A thatched cottage surrounded by a starlit sky on Inis Mór, Aran Islands, Co. Galway as another week comes to an end.

Bíodh deireadh seachtaine iontach agaibh.
Wishing you all a wonderful weekend.
Quelle:  facebook 

🌙

Night Sky
A poem by Catherine Phil MacCarthy 

Paint at night those
stars in a frosty sky,
one brighter than another.

Sirius, Orion, Great Bear.
accustom eyes to deepest pitch
that delivers the Milky Way.

The more it’s scanned,
this sprawl grows fathomless.
Too late to catch low in the south –

as if the sound made
walking the lane just now
frightened it away –

a star falling and seconds later
another, lit trajectory
scorching headlong

over the western rim.
Yet, up above the heavens are
crammed with constellations like

so many freckles jostling for place.
Could it be some night
we are not there,

gone without trace,
planet earth, an empty house
as the face of night prevails,

unforeseen and certain
from the beginning
as only death is?

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Mittwoch, 16. Oktober 2019

Soda Bread

 
Soda Bread 
A Poem by Timothy Walsh

She said she’d lost the knack—not the recipe,
which had never been written down—
but the knack of mixing the dough just so, not too much,
not too little,
so that the moist, buttery loaves rose
into their perfectly rounded shapes,
the cross impressed in the top revealing itself
as the crust hardened, sure as the Annunciation.

It was because my father had innocently asked for soda bread,
the kind he remembered from Ireland,
which she had not made for decades,
that the kitchen was transformed into an assembly line,
batch after batch of dough,
loaves emerging from the oven to cool, be sampled,
then discarded behind the garage as not quite right.

Once, she’d baked the loaves in great iron pots suspended
over open fireplaces, a glowing turf on the lid,
in the thatched cottages at Carane, at Culdalee, at Mass Hill.
Once, she’d turned them out effortlessly every day
as easily as a pot of tea.
Once, she had bricks of ancient peat turf cut from the living bogs
to heat her cottage, cook her food.

Now she was inconsolable as she sat down to her sewing.
Peat smoke, she said with a sigh. Peat smoke.
How could anyone hope to make a good honest loaf
without a smoldering turf fire infusing its delicate flavor?

All that week, the squirrels, raccoons, and crows
feasted on soda bread,
blackbirds and blue jays carrying chunks up into the trees,
crumbs raining down like stardust
seeding a recalcitrant world.

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A daughter of the house makes soda bread, Inis Mór (Inishmore), Aran Islands, 1974.

Michaelín Pheait Bearthlín Ó H'Iarnáin (rip), with daugher Áine and son Máirtin, Bungowla, Inis Mór, Aran Islands, Co. Galway, Ireland.

Photo by Eve Arnold. Copyright Magnum Photos

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Irland im Nieselregen


Vom Fischen und von der Liebe - Mein irisches Tagebuch
Benoite Grout

Versuch einer Rezension: 
Ich habe bei meinen Aufzeichnungen im Septenber verschiedentlich auf dieses Buch, das ich las, Bezug genommen und möchte deshalb noch einen Nachtrag dazu schreiben.

Irland im Nieselregen

Ich fand das Buch recht anstrengend zu lesen:  

Wenn man nicht selbst fischt und vielleicht (wie ich) nicht einmal gerne Fisch ißt, dann ist es definitiv nicht das richtige Buch :)  Kein Tagebucheintrag verschont uns mit der Aufzählung der gefangenen Fische und deren Verköstigung.  
Neben dem Fang bestimmt die Liebe zu zwei Männern ihren Alltag und vor allem auch ihre Gedanken. Daneben die Sorge um das Altern.


Irland kommt eindeutig zu kurz!

Weshalb ich es las war einerseits die Erinnerung an den Bestseller von Grout "Salz auf meiner Haut" - ein unterhaltsames, damals noch "mutiges" Buch,
andererseits natürlich die Neugierde auf ihr "irisches Tagebuch". Es wurde eine große Enttäuschung.  Ich habe mich durch die Seiten hindurchgequält, immer auf der Suche nach Beschreibungen und Schilderungen des Landes, dem angeblich ihre große Liebe gehörte... und ich fand sie nicht.  Die Liebe zu Irland scheint sich im Angeln und dem Verzehr des Fangs zu erschöpfen.  Es gibt sehr wenige Beschreibungen der Landschaften, seiner Menschen und gerade das ist doch für Irlandfreunde und -kenner das Wesentliche.  Und:  wer hier Irland entdecken will, der wird sich eher schaudernd von dieser Insel abwenden:
Das Wetter ist, bis auf wenige Ausnahmen in diesen 25 (!) Jahren schlecht! Ich konnte es kaum noch ertragen! Niemand hätte diesem Dauernieselregen über so lange Zeit standgehalten - zumal Grout drei weitere Behausungen in Frankreich besaß!  

Die von mir zitierten Passagen sind das, was mir lesenswert in Bezug auf Irland erschien - also recht wenig!

Bleibt ein etwas schaler Geschmack und die Vermutung, dass die Tochter von Benoite Grout, die Herausgeberin, den Namen ihrer Mutter nach deren Tod vor 3 Jahren nutzt, um noch einmal Kasse zu machen!

 Grout wollte dieses Tagebuch offenbar selbst noch herausgeben und ich kann mir vorstellen, dass sie es  - in der vorliegenden Form - nicht getan hätte.  Es ist ein sehr eitles und letztlich ziemlich uninteressantes Buch!

Keine Leseempfehlung von mir!


Dienstag, 1. Oktober 2019

Calla Days September 2019 VI



Hier in Cifden hat das ¨ Arts Festival¨ begonnen und wir haben uns einige Ausstellungen angesehen - wieder erstaunt über die Vielfalt und riesige Kreativität, die dieses Land in seinen Menschen hat.  Ein (blind) ausgewähltes Konzert der ¨Moorings¨ gestern abend, konnte uns nicht wirklich überzeugen, aber einige dargebotenen Songs waren ganz schön. 
Wir sind tatsächlich vom letzten Jahr sehr verwöhnt und waren somit insgesamt vom Programm etwas enttäuscht!
Nächstes Jahr ist Galway KULTURSTADT EUROPAS 2020 und wir sind sehr gespannt, was und dort erwarten wird.




¨ Für mich zählt zum Vergnügen, das ich an Irland habe, auch der Überdruss, den das Land gegen Ende unseres Aufenthaltes  stets bei mir auslöst.  Überdruss an der unermesslichen Schwermut dieser Landschaft, die einem schließlich in die Seele dringt, genau wie die Feuchtigkeit, und einen unitilgbaren Geruch hinterlässt...¨

Ich schliesse miich dem nicht in Gänze an, aber ich kann dieses Gefühl - vielleicht besonders in diesem Jahr, in dem alles auch anders war,  nachvollziehen.  Es ist wie eine Überdosis an Eindruck, an Wetter - ein äußerst luxuriöses Gefühl!  
Hinzu kommt mit den Jahren und damit dem tieferen Eindringen in diese "irische Welt",  natürlich auch eine Entmystifizierung, die wir in den diesen Wochen - wie noch nie - erlebt haben. 
Wir haben die Dinge, die um uns geschahen, nicht ausgeblendet, sondern uns eingemischt und somit einen  sehr kritischen Blick auf Irland bekommen.
Menschen, die lange hier leben, werden darüber schmunzeln und ich verspreche, dass ich wieder in Bäuchles Buch schaue, der mit so viel Toleranz, Geduld und Verständnis das ¨ irische Wesen¨ beschreibt.

Völlig unbenommen ist aber und das bleibt, die einmalige Schönheit Irlands - unvergleichlich!


 Solange dies die Ausblicke vom Garten ist, bleibt dieser Ort ein "Paradies" auf Zeit!


"..The world is not decided by action alone. It is decided more by consciousness and spirit; they are the secret sources of all action and behavior. The spirit of a time is an incredibly subtle, yet hugely powerful force. And it is comprised of the mentality and spirit of all individuals together. Therefore, the way you look at things is not simply a private matter. Your outlook actually and concretely affects what goes on. When you give in to helplessness, you collude with despair and add to it. When you take back your power and choose to see the possibilities for healing and transformation, your creativity awakens and flows to become an active force of renewal and encouragement in the world. In this way, even in your own hidden life, you can become a powerful agent of transformation...". 
JOHN O'DONOHUE

Excerpt from the books: Benedictus