Donnerstag, 20. August 2020

Sleeping in my breast

 
 
"There's something sleeping in my breast 
that wakens only in the west. 
There's something in the core of me 
that needs the west to set it free"
 
O. Gogarty (quotes on Connemara)

 

Sonntag, 2. August 2020

Ein Mann wie sein Land - Mick Flannery



Mit diesem Artikel über den irischen Singer-Songwriter Mick Flannery habe ich mir selbst eine große Freude bereitet! 

Zum Link:   Mick Flannery




Sonntag, 28. Juni 2020

On the Death of the Beloved



Though we need to weep your loss,
You dwell in that safe place in our hearts,
Where no storm or night or pain can reach you.

Your love was like the dawn
Brightening over our lives
Awakening beneath the dark
A further adventure of colour.

The sound of your voice
Found for us
A new music
That brightened everything.

Whatever you enfolded in your gaze
Quickened in the joy of its being;
You placed smiles like flowers
On the altar of the heart.
Your mind always sparkled
With wonder at things.

Though your days here were brief,
Your spirit was live, awake, complete.

We look towards each other no longer
From the old distance of our names;
Now you dwell inside the rhythm of breath,
As close to us as we are to ourselves.

Though we cannot see you with outward eyes,
We know our soul's gaze is upon your face,
Smiling back at us from within everything
To which we bring our best refinement.

Let us not look for you only in memory,
Where we would grow lonely without you.
You would want us to find you in presence,
Beside us when beauty brightens,
When kindness glows
And music echoes eternal tones.

When orchids brighten the earth,
Darkest winter has turned to spring;
May this dark grief flower with hope
In every heart that loves you.

May you continue to inspire us:

To enter each day with a generous heart.
To serve the call of courage and love
Until we see your beautiful face again
In that land where there is no more separation,
Where all tears will be wiped from our mind,
And where we will never lose you again.

by John O’Donohue

20 years without you - and always with you Florian!

Montag, 11. Mai 2020

Baby Talk Mick Flannery


John O'Donohue Das Jahr ist ein Kreis




Das Jahr ist ein Kreis. Der Winter geht in den Frühling über; aus dem Frühling geht der
Sommer hervor, und im Herbst gelangt das Jahr zu seiner eigenen Vollendung. 
Der Kreislauf der Zeit wird niemals unterbrochen. Der selbe Rhythmus manifestiert sich im Tag: Auch er ist ein Kreis. Zuerst entsteigt der Finsternis der Nacht der neue Morgen, dann erstarkt er zum Mittag, senkt sich gen Abend und taucht zuletzt abermals in die Nacht ein. 
Da wir in der Zeit existieren, ist auch unser Leben ein Kreis. Wir gehen aus dem Unbekannten hervor. Wirerscheinen auf der Erde, leben auf ihr, beziehen unsere Nahrung von ihr und kehren zu
guter Letzt zu ihr, ins Unbekannte zurück. 
Auch die Ozeane folgen diesem Rhythmus: DieFlut steigt und steigt, erreicht ihren Höhepunkt und wendet sich dann wieder zur Ebbe. Der ewige Wechsel der Gezeiten ähnelt dem Rhythmus unseres Atems: Auch er steigt in uns, bis wir vollkommen ausgefüllt sind, und fließt dann wieder ab ins große Luftmeer.
Das Bild des Kreises verleiht dem Alterungsprozess eine neue, schöne Perspektive. Mit dem Älterwerden wirkt die Zeit auf unseren Körper, auf unsere Erfahrung und vor allen Dingen auf unsere Seele. Altern ist einerseits ein schmerzlicher Prozess. Wenn unser Körper altert,verlieren wir nach und nach die natürliche Spannkraft und Vitalität der Jugend. Wie eine unerbittliche Tide beginnt die Zeit, unmerklich erst, an der Membran unserer Kraft zu nagen. Sie wird ihr Erosionswerk immer weiter fortsetzen, bis unser Leben schließlich vollkommen abgetragen ist.

John O’Donohue „Anam Cara“